Wenn du denkst, es geht nicht mehr,

kam bisher ein Freund daher.

Er half, so gut er konnte,

war da, wenn man (Frau) reden mochte.

Hörte zu, trocknete Tränen,

all das mag ich hier mal erwähnen.

Doch nicht immer ist und war es Ihm möglich,

100% Hilfe und Rat zu geben, Alltäglich.

Doch auch Freunde haben eine Seele,

sind verletzlich, haben ein Herz und vielleicht auch eigene Ziele.

Nie drauf geschaut, nie diese Beachtet,

Immer ist und war der Gegenüber wichtiger, geachtet!

Er hörte zu, sprach tröstende Worte, ein Freund, wie man ihn sich wünscht.

Nicht selber Jammern, selten eigenen Kummer vorbringend, nie enttäuschen.

Er hält still, hört zu, sagt kein Wort über sich, seine Ängste, seine Wünsche.

        

Aber wie Er sich fühlt, hat mal jemand gefragt?

Hat sich darum mal jemand Gedanken gemacht?

Hat da mal wer angefragt, Kann ich dir helfen?

Beantwortet dieses, Jeder für sich... mal selber ...

Geben ist seliger denn nehmen ...

 

Lass nicht zu, dass Du jemandem begegnest,

der nicht nach der Begegnung mit Dir glücklicher geworden wäre!

 

Gebt, und es wird euch gegeben werden. Wer großherzig ist, wird immer Segen empfangen (Papst Johannes XXIII.).

- Je mehr du gibst, desto mehr empfängst du. Und: Wer mit Freuden gibt, gibt am meisten (Mutter Theresa).

Sage nicht, dass du geben willst, sondern gib (Goethe); wahrscheinlich in Kenntnis des antiken Spruches: Sage nie, dass du etwas geben wirst. Denn wer so spricht, gibt nichts und verhindert Gaben anderer (Philemon)

Viele Menschen haben das Herz auf dem rechten Fleck, aber sie verstehen nicht zu geben, und es dauert lange, ehe der Wille des Herzens den Weg bis zur Tasche macht ... (Heinrich Heine). Vielleicht auch in Kenntnis des ebenfalls antiken Spruches: Zu spät, wer erst dem Bittenden gibt (Seneca).